Die Weisheit auf der Gasse: Neue Sprichwörtersammlung, nebst Zusammenstellung und kurzer Erklärung sprichwörtlicher Redensarten, für Schule und Haus

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Schöningh, 1897 - Poèet stran: 232
 

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Obsah

langſam zum Säckel hurtig zum Hut hilft manchem jungen Blut
14
Wohlgeſchmack bringt Bettelſack
15
Sünde und laſter im Sprichwort
16
Land und Leute im Sprichwort
17
Man muß nicht nach jeder Mücke ſchlagen
18
Raſt ich ſo roſt
19
210 tojito 60
21
Wind und Wetter im Sprichwort
23
Die Zeit im Sprichwort
25
Die Elemente im Sprichwort 13 Sonne Mond und Sterne im Sprichwort
27
Die Tiere im Sprichwort
28
Die Pflanzen im Sprichwort
33
Die Mineralien im Sprichwort II Zuſammenftellung von Sprichwörtern unter beſtimmte gegenteilige Begriffe 1 Anfang und Ende im Sprichwort
34
Jugend und Alter im Sprichwort 3 Saat und Ernte im Sprichwort
35
Arm und reich im Sprichwort 5 Glück und Unglück im Sprichwort
36
Freud und Leid im Sprichwort 7 Vorteil und Nachteil im Sprichwort
37
Nußen und Schaden im Sprichwort 9 Geſundheit und Krankheit im Sprichwort 10 Freund und Feind im Sprichwort
38
Lob und Tadel im Sprichwort
39
Reden und Schweigen im Sprichwort
40
Gut Ding will Weile haben
46
Seite
51
Samt und Seide auf dem Leibe löſchen das Feuer auf
55
Untreue ſchlägt ihren eigenen Herrn 22 Vorbei an Kirch und Schulhaus geht der kürzeſte Weg ins Zuchthaus
62
Gleich und gleich geſellt ſich gern
63
Srai dau mem 6
64
Diel stopte piel Sinne 27 Viele Hunde ſind des Hajen Tod
65
Ein Stedenpferd zu unterhalten koſtet oft mehr als ein Reit pferd
66
Selbſt iſt der Mann 2 Wers kann dem kommts
68
Eigener Herd iſt Goldes wert 4 Man hört am Geſang was für ein Vogel es iſt 5 Sprichwort wahr Wort
69
Gott grüßt manchen der ihm nicht dankt 9 Es iſt nicht alles Gold was glänzt
71
Einmal iſt keinmal 11 Friſch gewagt iſt halb gewonnen
72
Kom iſt nicht an einem Tage erbaut worden 13 Ende gut alles gut 14 Eine Hand wäſcht die andere
73
Trocken Brot macht die Backen rot 16 Der Krug geht ſo lange zu Waſſer bis er bricht
74

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Bì¾nì se vyskytující výrazy a sousloví

Oblíbené pasá¾e

Strana 115 - Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist, Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter; Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.
Strana 115 - Beschäftigung, die nie ermattet, Die langsam schafft, doch nie zerstört, Die zu dem Bau der Ewigkeiten Zwar Sandkorn nur für Sandkorn reicht, Doch von der großen Schuld der Zeiten Minuten, Tage, Jahre streicht.
Strana 122 - Er ist auf Lug und Trug erpicht Und wünscht sich nichts als Geld. Der Wind im Hain, das Laub am Baum Saust ihm Entsetzen zu ; Er findet nach des Lebens Traum Im Grabe keine Ruh.
Strana 168 - Wir hören von einer besondern Einrichtung bei der englischen Marine. Sämtliche Tauwerke der königlichen Flotte, vom stärksten bis zum schwächsten, sind dergestalt gesponnen, daß ein roter Faden 129 durch das Ganze durchgeht, den man nicht herauswinden kann, ohne alles aufzulösen, und woran auch die kleinsten Stücke kenntlich sind, daß sie der Krone gehören. Ebenso zieht sich durch Ottiliens Tagebuch ein Faden der Neigung und Anhänglichkeit, der alles verbindet und das Ganze bezeichnet.
Strana 91 - Es heißt auch da wieder: >Sage mir, mit wem du umgehst, und ich will dir sagen, wer du bist<.
Strana 134 - Seh ich die Werke der Meister an, So seh ich das, was sie getan ; Betracht ich meine Siebensachen, Seh ich, was ich hätt sollen machen.
Strana 20 - He hätt' lever, alt dat he gecf, (Er ist von Cleve, er hat lieber, als daß er giebt), indem man sich schwer trennt von dem, was da klebt. Die ehemaligen Bisthümer am Rhein charakterisirte das Volk mit dem Sprichwort: Constanz das größte, Basel das lustigste, Straßburg das edelste, Speier das andächtigste, Worms das ärmste, Mainz das würdigste, Trier das älteste, Köln das reichste Hochstist, und von Constanz sagt man scherzhaft: ') „Mein Vater ist der Höchste in Constanz," sprach die...
Strana 72 - Gute vergriffen, und wenn der Dieb erhascht und gehenkt wird, alsdann ist einmal nicht keinmal. Aber das ist noch nicht alles, sondern man kann meistens mit Wahrheit sagen: Einmal ist zehnmal und hundertund tausendmal. Denn wer das Böse einmal angefangen hat, der setzt es gemeiniglich auch fort. Wer A gesagt hat, der sagt auch gern B, und alsdann tritt zuletzt ein anderes Sprichwort ein, daß der Krug so lange zum Brunnen gehe, bis er bricht.
Strana 72 - Einmal ist keinmal. Dies ist das erlogenste und schlimmste unter allen Sprichwörtern, und wer es gemacht hat, der war ein schlechter Rechnungsmeister oder ein boshafter. Einmal ist wenigstens einmal, und daran läßt sich nichts abmarkten. Wer einmal gestohlen hat, der kann sein Leben lang nimmer mit Wahrheit und mit frohem Herzen sagen: Gottlob! ich habe mich nie an fremdem...
Strana 61 - Unterlaß Strebt die Länge; fort ins Weite Endlos gießet sich die Breite; Grundlos senkt die Tiefe sich. Dir ein Bild sind sie gegeben: Rastlos vorwärts mußt du streben, Nie ermüdet stille stehn, Willst du die Vollendung sehn; Mußt ins Breite dich entfalten, Soll sich dir die Welt gestalten; In die Tiefe mußt du steigen, Soll sich dir das Wesen zeigen. Nur Beharrung führt zum Ziel, Nur die Fülle führt zur Klarheit, Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

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