Deutsche Geschichte vom Tode Friedrichs des Grossen bis zur Gründung des deutschen Bundes, Svazek 1

Pøední strana obálky
Weidmann, 1859 - Poèet stran: 542
 

Co øíkají ostatní - Napsat recenzi

Na obvyklých místech jsme nenalezli ¾ádné recenze.

Vybrané stránky

Obsah

Dal¹í vydání - Zobrazit v¹echny

Bì¾nì se vyskytující výrazy a sousloví

Oblíbené pasá¾e

Strana 193 - Sie reduziert sich einzig und allein auf die Freiheit, gegen die Religion so viel Sottisen zu Markte zu bringen, als man will. Und dieser Freiheit muß sich der rechtliche Mann nun bald zu bedienen schämen.
Strana 128 - Über den gutherzigen Einfall, den Deutschen ein Nationaltheater zu verschaffen, da wir Deutsche noch keine Nation sind! Ich rede nicht von der politischen Verfassung, sondern bloß von dem sittlichen Charakter. Fast sollte man sagen, dieser sei, keinen eigenen haben zu wollen.
Strana 262 - Eine der größten Nationen in der Welt, die erste in allgemeiner Kultur, wirft das Joch der Tyrannei, das sie, anderthalb hundert Jahre lang, komisch-tragisch getragen hatte, endlich einmal ab: — zweifelsohne haben Gottes Engel im Himmel ein Te Deum laudamus darüber angestimmt!
Strana 371 - Waren tief beladen, Jachten und Nachen mit Hunderten von Passagieren fuhren unaufhörlich nach Koblenz hinunter. Man zahlte unglaubliche Summen für die Fracht der Personen und Güter, und die zuletzt abgehenden schätzten sich glücklich, um zehnfach den Preis, den es die ersten gekostet hatte, fortzukommen. Mehr als...
Strana 186 - Wenn die deutsche Union zu nichts Besserem dienen soll, als den gegenwärtigen 8t»tum quo der Besitzungen zu erhalten , so ist sie unter den mancherlei politischen Operationen, die in Deutschland vorgenommen wurden, wirklich die uninteressanteste. Sie ist wider die ewige Ordnung Gottes und der Natur, nach der weder die physische noch die moralische Welt einen Augenblick im State zu verharren, sondern alles in Leben, ordentlicher Bewegung und Fortschreitung sein soll.
Strana 51 - Der erste wahre und höhere eigentliche Lebensgehalt kam durch Friedrich den Großen und die Thaten des siebenjährigen Krieges in die deutsche Poesie.
Strana 184 - Es sei für das Gleichgewicht Europas von der äußersten Wichtigkeit, daß Frankreichs Macht gegen Oesterreich nicht allzusehr geschwächt werde. Allen Mächten müsse daher daran gelegen sein, daß Oesterreich seine schwache Seite durch den Besitz der Niederlande nicht verliere, und durch den Erwerb von Baiern nicht Frankreich auf immer außer Stand setze, im deutschen Reiche Bundesgenossen zu haben, und wenn unter diesen, wie natürlich, der Regent Baierns sich befinde, durch den Besitz der Donau...
Strana 390 - Revolution reif ist, und daß es schrecklich, gräßlich sein wird, sie durch das halsstarrige Bestehen auf die Fortsetzung des unglückseligsten aller Kriege unfehlbar vor der Zeit herbeizuführen. Ich möchte bittend vor allen Fürsten Deutschlands stehen und sie um ihres eigenen Lebens und um des Glücks ihrer Völker willen bitten, es bei dem, was geschehen ist, bewenden zu lassen, nicht Alles aufs Spiel zu setzen, wo es unfehlbar verloren gehen muß, und zwar wie verloren gehen?
Strana 390 - Von oben herab ließe sich jetzt in Deutschland so schön eine Verbesserung friedlich und sanft verbreiten und ausführen, man könnte so schön, so glücklich von den Vorgängen in Frankreich Vortheil ziehen, ohne das Gute so theuer erkaufen zu müssen. Der Vulkan Frankreichs könnte Deutschland vor dem Erdbeben sichern.
Strana 387 - Ja, sie wird kommen, die Zeit, wo man den Wert der Menschen weder nach angeborenem noch zufälligem Range, weder nach ihrer Macht noch nach ihrem Reichtum, sondern allein nach ihrer Tugend und Weisheit schätzen wird; die Zeit wird kommen, wo die Höhe des Standpunkts den Verbrecher nicht entschuldigt, sondern doppelt strafwürdig macht; wo das Blut des Bürgers, dem man Schutz versprach, so heilig sein wird als jenes des Regenten, dem er um dieses Schutzes willen gehorchte; wo kein Vergleich fortdauern...

Bibliografické údaje